Hundegesundheit und Pflege

Wir lieben unsere Hunde. Deshalb ist es uns natürlich wichtig, dass sich unsere vierbeinigen Kumpel optimaler Gesundheit erfreuen. Denn nur in einem gesunden Zustand können sie das Leben und die gemeinsame Zeit mit uns wirklich genießen. Mehr lesen

Hundegesundheit und Pflege

Durchfall beim Hund

Leider ist Durchfall (Diarrhö) beim Hund keine Ausnahmeerscheinung. Fast jeder Hund leidet im Lauf seines Lebens das ein oder andere Mal darunter. Aber wie kommt es zu Durchfall und ab wann muss man sich Sorgen machen? Die wichtigsten Informationen zum Thema haben wir im folgenden Artikel zusammengefasst.

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Abkühlung für Hunde: 10 Tipps für heiße Sommertage

Bald sind sie wieder da, die heißen Hundstage: Zwischen dem 23. Juli und dem 23. August erreicht der Sommer bei uns seinen Höhepunkt. Bereits morgens knallt die Sonne auf den Fußboden und mittags ist die Hitze für unsere Vierbeiner nicht mehr auszuhalten. Mit ein paar Tipps können Sie jedoch ganz einfach dafür sorgen, dass Ihr Hund auch heiße Sommertage gut übersteht. Wir verraten Ihnen, was Ihr Hund bei Hitze braucht und wie Sie ihn bestmöglich abkühlen können.
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Bienenstich beim Hund: Was ist zu tun?

Sie liegen im Garten, Ihr Liebling schnüffelt wie gewohnt in Ihren Blumenbeeten und plötzlich hören Sie ein Aufheulen. Auf seiner Nase finden Sie eine kleine gerötete Einstichstelle. Dann handelt es sich vermutlich um einen Bienenstich beim Hund! Doch was tun, wenn Ihr Hund von einer Biene gestochen worden ist?
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Blutspende für den Hund

Blutspenden retten Leben – und das nicht nur in der Humanmedizin. Ob Ihre Fellnase für eine Blutspende geeignet ist und wie eine Blutspende beim Hund abläuft, erklären wir Ihnen in diesem Artikel.
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Coronavirus beim Hund

Viele Hundebesitzer bewegt gerade die Frage, ob sich Hunde mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infizieren und das Virus übertragen können. Forscher schließen dies und somit auch den Ausbruch der Atemwegserkrankung Covid-19 nach aktuellem Stand aus!
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Erkältung beim Hund

Können sich Hunde erkälten? Ja! Vor einer Erkältung, gerade im Herbst oder Winter, ist selbst ein Hund nicht gefeit. Wie beim Menschen auch, kann vor allem zu diesen Jahreszeiten bei nasskaltem Wetter eine Erkältung beim Hund auftreten. Sogar die Symptome ähneln sich bei Hund und Mensch.
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Fitness für Hunde: So klappt’s mit dem Idealgewicht

Liebe geht auch bei Vierbeinern durch den Magen. Was lieb gemeint ist, endet allerdings oft mit Übergewicht. Mit Ihrer Hilfe und einem schonenden Sportprogramm reduziert Ihr Hund Übergewicht, wird wieder fit und kann sich unbeschwert bewegen. Wir zeigen Ihnen Übungen, die die Fitness für Hunde verbessern und auch Ihnen guttun.
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Hund trinkt nicht: Ursachen & Behandlung

Ihr Hund trinkt nicht mehr aus seinem Napf und Sie wissen nicht, woran das liegt? Der nachfolgende Artikel gibt Antworten auf diese Frage und erklärt Ihnen, wie Sie Ihren Vierbeiner zum Trinken animieren können.
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Ist mein Hund übergewichtig? Ursachen & Folgen

Übergewicht und Adipositas (Fettleibigkeit) sind ein massives gesundheitliches Problem für unsere Hunde. Nicht nur wird ihre Lebensqualität und Lebenserwartung deutlich beeinträchtigt, sondern es erhöht sich auch das Risiko für Erkrankungen wie Herzprobleme, Diabetes oder Gelenksschmerzen. Wie Sie erkennen, ob Ihr Hund übergewichtig ist, erfahren Sie in unserem Beitrag.
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Juckreiz beim Hund

Jeder Hundebesitzer kennt es: der Hund kratzt sich dann und wann mal. Gerade während des Fellwechsels kann es oftmals zu vermehrtem Kratzen kommen. Wenn man aber bemerkt, dass es über ein normales Maß hinaus geht und der Hund sich zudem auch vermehrt leckt und putzt, sollte man dem Juckreiz dringend auf die Spur gehen. Juckreiz kann das Wohlbefinden des Hundes enorm einschränken und die Lebensqualität herabsetzen. Teilweise ist der Juckreiz so schlimm, dass sowohl Hund als auch Herrchen nicht mehr schlafen können.
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Läufigkeit bei der Hündin

Auch wenn die Läufigkeit der Hündin ein ganz natürlicher Vorgang ist – das seltsame Verhalten der Hündin, der Ärger um Flecken auf dem neuen Teppich oder die Angst vor einer ungewollten Schwangerschaft bereitet vielen Hundebesitzern Sorge. Was Sie über die „heißen Tage“ Ihrer Hündin wissen sollten und wie Sie und Ihre Hündin die Zeit der Läufigkeit stressfrei überstehen, erfahren Sie hier.
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Schnupfen beim Hund

Nasskaltes Wetter, Matsch und ständige Temperaturschwankungen – das derzeitige Wetter in Österreich stellt das Immunsystem von Mensch und Tier auf eine harte Probe. Gerade das Thema Schnupfen kennen viele Hundebesitzer aus eigener Erfahrung.
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Sonnenschutz für Hunde gegen Sonnenbrand

Endlich Sommer! Jetzt machen Spaziergänge mit dem Hund noch mehr Spaß! Doch auch für Hunde macht ein Sonnenschutz Sinn. Denn auch Hunde können einen Sonnenbrand bekommen. Viele Hundehalter freuen sich auch auf Stand-up-Paddeln (SUP) oder Wanderungen mit dem Hund. Doch während sich Herrchen oder Frauchen eingecremt und mit Sonnenhut und -brille bewaffnet, stehen viele Hunde ungeschützt in der Sonne. Dabei reagiert vor allem helle Hundehaut auf UV-Strahlung sehr empfindlich.
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Tollwut beim Hund

Die Tollwut ist eine tödliche Viruserkrankung, mit der sich neben Hunden und anderen Säugetieren auch Vögel und Menschen anstecken können. Es handelt sich um eine seit der Antike bekannten, vor allem durch Hunde und Raubwild verbreiteten Anthropozoonose. Das heißt Menschen und Tiere können sich gegenseitig mit dieser Krankheit infizieren. Es existieren bereits Berichte von Babyloniern, Griechen und Römern über dieses klinische Bild und die Übertragung der Krankheit durch Bisse. Das Tollwutvirus ist ein RNA-Virus und gehört zum Genus Lyssavirus und zur Familie der Rhabdoviren. Die Tollwut kommt weltweit vor. Dennoch wurde sie in einigen Ländern durch Maßnahmen wie strenge Einreiseregeln und Quarantäne ausgerottet. In Europa gilt der Fuchs als wichtigstes Virusreservoir für das Tollwutvirus. Durch Auslegung von Impfködern und somit die orale Immunisierung von Füchsen konnte in Deutschland die Tollwut getilgt werden. Bei Fledermäusen tritt vereinzelt noch die Fledermaustollwut auf. Jedoch unterscheidet sich diese von der klassischen terrestrischen Tollwut. Zuletzt wurde 2013 in Deutschland Tollwut bei einem Welpen diagnostiziert, der illegal aus Marokko importiert wurde.
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Unterkühlung beim Hund

Schnee, Kälte, ein beißender Wind und eine durchdringende Nässe: Der Winter ist für Mensch und Tier eine Herausforderung. Während wir uns mit Mütze, Schal und dicken Handschuhen vermummen, bleibt den Hunden ihr wärmendes Fell. Doch reicht dieses wirklich aus oder können auch Hunde frieren? Woran erkenne ich, dass es meinem Hund zu kalt ist und wie kann ich eine Unterkühlung beim Hund verhindern?
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Woran erkenne ich, dass mein Hund Schmerzen hat?

Es ist bereits lange wissenschaftlich bewiesen, dass Hunde wie wir Menschen starke Schmerzen empfinden können. Da sie ihr Leid jedoch nicht immer per Laut äußern, ist das Erkennen von Schmerzen beim Hund oftmals auf den ersten Blick nicht ersichtlich.

Um sicher zu sein, dass es unseren felligen Freunden gut geht, sollten wir immer einen einfühlsamen Blick auf sie haben und lernen, ihre Signale instinktiv zu verstehen. Es hilft also, unsere Intuition und Instinkte zu schärfen. Beim Hund sind beide Aspekte so gut ausgeprägt, dass wir auch in dieser Hinsicht einiges von unseren schwanzwedelnden Schätzen lernen können. Ihre ganz eigene Sprache instinktiv zu verstehen, ist umso wichtiger, weil unsere geliebten Haustiere sich uns natürlich nicht in Worten mitteilen können. Was Sie sonst noch beachten sollten, erfahren Sie hier.

Woran erkenne ich, dass mein Hund gesund ist?

Dass es Ihrer Fellnase gut geht, erkennen Sie unter anderem daran, dass er Freude zum Ausdruck bringt. Das tut er zum Beispiel durch Herumtoben bei gemeinsamen Spaziergängen. Albernheit ist ein recht sicherer Indikator dafür, dass es mit seinem Wohlergehen zum Besten bestellt ist.

Wenn Sie Zweifel haben, können Sie die Schnauze Ihres Schatzes befühlen. Ist diese kühl und feucht, ist das in der Regel ein gutes Zeichen.

Welches sind erste Warnzeichen, dass es meinem Hund schlecht geht?

Wenn Ihr Hund ohne erkennbare Anzeichen stark hechelt und/oder speichelt und vor allem, wenn er erbricht oder Durchfall hat, sind das erste Alarmzeichen eines gesundheitlichen Problems. In Panik zu verfallen brauchen Sie deshalb allerdings nicht.

Im Gegenteil: Im Sinne Ihres Hundes sollten Sie die Ruhe bewahren. Auch besteht in den meisten Fällen bei ersten Warnzeichen noch kein Anlass zu großer Sorge.

Was kann ich dazu beitragen, dass mein Hund gesund bleibt?

 Wichtig ist, dass Sie durch hochwertiges und angemessenes Futter die besten Voraussetzungen schaffen, dass Ihr Hund gesundheitlich fit bleibt. Artgerechte Lebensbedingungen sind selbstverständlich und tragen maßgeblich zur seelischen und somit indirekt zur körperlichen Gesundheit Ihres geliebten Tiers bei.

Zudem sollten Sie routinemäßig einmal im Jahr den Tierarzt Ihres Vertrauens aufsuchen. Dieser wird den Hund durchimpfen, sofern Sie damit einverstanden sind. Auch schaut er sich fachmännisch Zähne und Ohren an.

Eine Wurmkur sollte einmal pro Quartal erfolgen und Parasiten, je nach Medikament, einmal im Monat oder einmal im Quartal bekämpft werden.

Wenn Ihr vierbeiniger Freund schon etwas älter ist, kann es empfehlenswert sein, häufiger beim Tierarzt vorstellig zu werden. Der Tierarzt kann mit Kennerblick unter Umständen mehr erkennen als der Besitzer des Hundes, weil er verschiedenste Anzeichen unterschiedlichster Krankheitsbilder einschätzen kann.

Wie kann ich kleinere gesundheitliche Probleme meines Hundes beheben?

In einem aktiven Leben kann es jederzeit einmal zu leichten gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommen. Das gilt für unsere Fellfreunde genauso wie für uns Menschen. Bei leichteren gesundheitlichen Vorkommnissen können wir als Besitzer meistens selbst Abhilfe schaffen. Lässt sich das Problem auf diese Weise noch nicht lösen, so sollten wir einen Tierarztbesuch in Erwägung ziehen.

Stellen Sie zum Beispiel beim Spazierengehen fest, dass Ihr Hund überfordert wirkt, so sollten Sie ganz einfach das Pensum an die Bedürfnisse Ihres Hundes anpassen. Das gilt insbesondere bei großer Hitze, die dem Hund stark zu schaffen machen kann. Mit einem einfühlsamen Blick für Ihren Hund werden Sie sicher das richtige Maß finden.

Im Gegensatz zu uns Menschen sind Hunde bzw. deren Pfoten schutzlos Glasscherben, Nägeln, Dornen und dergleichen ausgesetzt. Bei einem Spaziergang im Schnee kann es schnell passieren, dass sich Klumpen zwischen den Ballen des Hundes ansammeln. Das können Sie schnell erkennen, indem Sie die die Pfote Ihres Lieblings leicht anheben. Schneeklumpen können Sie so eigenhändig entfernen, und die gemeinsame Tour kann unmittelbar weitergehen.

Eingetretene Dornen von Pflanzen können hingegen tief sitzende Verletzungen der Ballen nach sich ziehen. Im Hochsommer besteht außerdem die Gefahr, dass der Teer auf Gehwegen sich derartig erhitzt, dass an einigen Stellen flüssiger Teer austritt. Wenn der Hund dort hinein tritt, kann es ebenfalls zu Verletzungen der Pfote kommen.

Im Fall einer Verletzung ist es angezeigt, die Pfote Ihres Lieblings mit klarem, sauberem Wasser vorsichtig, aber gründlich auszuspülen. Je nach Haarlänge, kann es vonnöten sein, die Haare im Bereich der Pfote etwas zu kürzen. Zusätzlich sollten Sie die Pfote mit einem Desinfektionsspray reinigen. Neben einer abgerundeten Schere sollten sie dieses in einem Erste-Hilfe-Notfallkoffer für Hunde bereithalten.

Nun können Sie die Pfote des Hundes bei Tageslicht oder mit Hilfe einer Taschenlampe genauer in Augenschein nehmen und Fremdkörper behutsam entfernen, eventuell unter Zuhilfenahme einer Pinzette. Ist es nicht möglich, den Fremdkörper herauszuziehen, so sollten Sie möglichst umgehend einen Tierarzt aufsuchen.